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08.01.2013
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Ambulante Erstversorgungseinheit entlastet Spezialambulanzen
Ambulanzentlastung ist ein Erfolg

Seit sechs Monaten läuft am Landeskrankenhaus Bregenz das Projekt der Ambulanten Erstversorgungseinheit (AEE) mit dem Ziel, PatientInnen die ohne Überweisung oder Termin die Spitalsambulanz aufsuchen, sicher auf den richtigen Behandlungspfad zu leiten. Die Ergebnisse der ersten sechs Monate zeigen auf, dass in vielen Fällen ein Besuch beim Hausarzt ausreichend wäre.

„Von den rund 500 PatientInnen, die in dieser ersten Phase des Projekts pro Monat in der Ambulanten Erstversorgung untersucht werden, leiten wir nur etwas mehr als die Hälfte an eine Fachambulanz im Haus weiter“, so Projektleiter Prim. Doz. Dr. Christian Huemer. „40 Prozent können entweder direkt wieder nach Hause gehen oder werden an den Hausarzt verwiesen.“ Von den behandelten PatientInnen stammen gut 85% aus dem Bezirk Bregenz.

Überweisung an die richtige Stelle
In der Ambulanten Erstversorgung (AEE) wird zuerst mit Hilfe eines international anerkannten Bewertungssystems eingeschätzt, wie dringend die Behandlung der PatientInnen ist/sind. Ist eine weitere Abklärung im Krankenhaus notwendig, erfolgt die Überweisung an eine Spezialambulanz im Hause. In allen anderen Fällen werden die PatientInnen nach Hause entlassen oder an den zuständigen Hausarzt verwiesen. „Die ärztliche Leistung in der AEE entspricht einer niedergelassenen Praxis für Allgemeinmedizin. Grundsätzlich werden aber keine Krankmeldungen ausgestellt. Dafür müssen die PatientInnen ihren Hausarzt aufsuchen“, betont Prim. Huemer.

Keine Konkrrenz zu niedergelassenen Ärzten
Dies auch besonders deshalb, weil die AEE keine Konkurrenz zum niedergelassenen Arzt sein will. „Die erste und richtige Anlaufstelle für erkrankte Menschen ist die Ordination des niedergelassenen Arztes für Allgemeinmedizin“ stellt Dir. Dr. Hornung, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft, klar.

Wichtiger Schritt zur Ambulanzentlastung
„Die AEE ist ein wichtiger Schritt, um die Spitalsambulanzen zu entlasten. Diese Richtung müssen wir weiter verfolgen“, so Dir. Dr. Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft. Deshalb werden die Betriebszeiten im ersten Quartal 2013 auch auf das Wochenende ausgedehnt. Derzeit ist die AEE Montag bis Freitag von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Eine Einbeziehung neuer Patientengruppen (beispielweise Patienten mit kleineren Verletzungen), die bislang nicht zuerst in der AEE untersucht wurden, ist in der nächsten Phase des Projekts ebenfalls angedacht. Für das Projekt werden für die Projektlaufzeit von drei Jahren € 250.000 pro Jahr aus dem Landesgesundheitsfonds zur Verfügung gestellt.

Quelle: Medienaussendung KHBG

Foto: LKH Bregenz
 
   
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