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21.09.2012
Klinik-News
Einigung über die Gehaltsreform für die Vorarlberger Landeskrankenhäuser
Zukunftsfähiges Gehaltssystem für Spitalsbedienstete

Ein Jahr lang haben Dienstgeber und Dienstnehmer in intensiven Verhandlungen an der Gehaltsreform für die Vorarlberger Landeskrankenhäuser gearbeitet. Neben dem Ziel, ein wettbewerbsfähiges und zukunftsfähiges Gehaltssystem für die MedizinerInnen zu schaffen, wurde auch die Forderung des Zentralbetriebsrats-Vorsitzenden Astrid Breuß, alle Berufsgruppen in die Gehaltsreform einzubinden, umgesetzt. Nach harten Verhandlungen mit dem Zentralbetriebsrat konnte diese Woche eine Einigung über ein neues Gehaltssystem für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vorarlberger Landeskrankenhäuser erzielt werden.



„Mit der Gehaltsreform für alle Spitalsbediensteten stellen wir uns neu auf für die nächsten Jahre“, äußert sich Landeshauptmann Mag. Markus Wallner über die Reform. „Mit dem Vorziehen der Gesamtreform vom ursprünglich geplanten Einführungszeitpunkt 1. Jänner 2014 auf den 1. Juli 2013 zeigen wir auch, dass wir mit Nachdruck umsetzen“, ergänzt Landesrat Dr. Christian Bernhard.



Kernpunkte der Gehaltsreform

In der Einigung, die vom Zentralbetriebsrat einstimmig mitgetragen wird, wurden folgende Punkte fixiert:

• Die Gehaltsreform wird für alle Berufsgruppen gleichzeitig eingeführt und vom
1. Jänner 2014 auf den 1. Juli 2013 vorgezogen

• Marktkonforme Gehälter für alle Berufsgruppen

• Erhöhung der Einstiegsgehälter für junge Mitarbeitende bei gleichzeitiger Abflachung der Gehaltsentwicklung

• Volle Anrechnung von berufsrelevanten Vordienstzeiten

• Transparenter Einreihungsplan und Stellenbeschreibungen für alle Berufsgruppen

• Abbildung attraktiver Karrierepfade im Einreihungsplan

• Optionsmöglichkeiten über das Jahr 2013 hinaus bei einem zukünftigen Modellstellenwechsel

• Keine Hemmung des Laufes der Dienstzeit bei Karenzen

• Markante Erhöhung des Taschengeldes für KrankenpflegeschülerInnen



Meilenstein in der Entwicklung der LKHs

Mit dieser Einigung wurde ein intensiver und mit hohem Engagement betriebener Entwicklungsprozess abgeschlossen. „Dies stellt einen Meilenstein in der Entwicklung der Landeskrankenhäuser dar und macht sie zukunftsfähig“, ist Dr. Gerald Fleisch, Direktor der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG) überzeugt. „Die Kosten der Gehaltsreform von € 13,5 Millionen pro Jahr stellen eine Investition in jene Menschen dar, die sich tagtäglich mit hohem Engagement um das Wohl der ihnen anvertrauten PatientInnen kümmern, und sind somit nach unserer Überzeugung gut investiert.“



Weiterer Fahrplan

In den nächsten Wochen werden zunächst die Führungskräfte und ab Ende Oktober alle Mitarbeitenden im Rahmen von Informationsveranstaltungen über die Details der Gehaltsreform informiert. Gleichzeitig wird die Rechtsabteilung des Landes die Novelle des Landesbedienstetengesetzes vorbereiten und in den Landtag zur Beschlussfassung einbringen. Voraussichtlich werden über 2000 persönliche Optionsgespräche geführt werden. „Den Verhandlungspartnern in allen Berufsgruppen ist ein Dank für die konstruktiven und das Gesamtsystem im Auge behaltenden Gespräche auszusprechen“, unterstreicht Landeshauptmann Mag. Markus Wallner.



Für Rückfragen

Vorarlberger Landeskrankenhäuser

Dr. Andrea Bachmann

T 05522/ 303 – 5015

andrea.bachmann@khbg.at



Quelle / Foto: Vorarlberger Landeskrankenhäuser
 
   
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